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Prof. Dr. Rolf Bracke
Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG
Zum Projekt
Durchführungsorte: Städteregion Aachen
Durchführungszeitrahmen: 04.03.2023 bis 04.03.2027
Das »Fraunhofer Reallabor« wird in drei Bausteinen finanziert:
Über das STARK-Programm fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die personellen und nicht-investiven Maßnahmen mit rund 8,15 Millionen Euro, weitere 0,815 Millionen Euro trägt das Land NRW, um den Transformationsprozess in den Kohleregionen zu unterstützen, wie es im Kohleausstieg von 2019 vom Bundestag beschlossen wurde.
Über eine Zuwendung des Landes NRW gemäß dem Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG) erhält das Projekt 36,54 Millionen Euro für die investiven Maßnahmen zu geophysikalischen Messungen, Forschungsbohrungen und deren infrastrukturelle Anbindung. Die Finanzierung nach InvKG teilt sich auf in einen Bundesanteil (29,6 Millionen Euro) und einen Landesanteil (6,94 Millionen Euro).
Für den Aufbau des Technikums in Weisweiler kommen rund 6,5 Millionen Euro aus der gemeinsamen Förderung der Fraunhofer-Gesellschaft durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW (50% / 50%) hinzu. So ergibt sich eine Gesamtförderung von 52,005 Millionen Euro für die geplante Projektlaufzeit von 4 Jahren. (Quelle: https://www.ieg.fraunhofer.de/de/presse/pressemitteilungen/2025/reallabor-geothermie-geotechnologien-georessourcen.html, Stand 17.02.2025)
Beitrag für Bürgerinnen und Bürger:
Das Reallabor ermöglicht künftig eine regionale, kostengünstige und zuverlässige Wärmeversorgung aus Erdwärme und bindet die Bevölkerung transparent in den Prozess ein.
Nutzen für den Wirtschaftsstandort:
Die neue Forschungsinfrastruktur stärkt den Strukturwandel, schafft Innovations- und Investitionsimpulse und entwickelt marktfähige Technologien für Industrie und Energieversorger.
Beitrag zum Klima- und Umweltschutz:
Das Projekt fördert den Ausbau klimafreundlicher, nachhaltiger Tiefengeothermie und trägt zur Dekarbonisierung von Wärmenetzen, Industrie und Kommunen bei.
Der Strukturwandel Rheinisches Revier wird gefördert durch: